Produzentengalerie Wien


  • 12. November 2015

    die produzentengalerie wien eröffnet...           ... mir raucht der Kopf

     

    wolf werdigier eröffnung der Prduzentengalerie wien                wolf werdigier in vorbereitung zur eröffnung der Prduzentengalerie wien


  • 13. November 2015

    Fotoshooting für "coming soon"

    comin soon andreas orsini comin soon wolf werdigier

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    15. März 2016

     

    Materialien für den Dialog

    15 Tage Dialog durch 2
    Dialog zwischen den Fugen

    den beiden Philosophen Kardinal Newman und Nietzsche war die zentrale Frage „wie kann man zur Welt ja sagen?“
    es ist ein immerwährendes Rätsel bei all den Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten auf dieser Welt das Leben zu bejahen. Die Antwort auf diese scheinbar unlösbare Frage war das Wesen der „innerweltlichen Transzendenz.“
    Nicht die Schlüssigkeit von Thesen und Aussagen ist das Entscheidende zur Erkenntnisfindung, sondern die sogenannten „parallelen Transzendenzen,“ also die Übereinstimmung dann, wenn produktive Missverständnisse im Dialog zwischen zwei Menschen entstehen.
    Dann übernimmt der Unfug die Macht: wörtlich „zwischen den Fugen.“ Es ist eine Reformulierung des Anspruchs auf Sinnhaftigkeit: zwei Gehirne, die miteinander im Dialog stehen in Transzendenz zu bringen: es ist der Zwang, dass wir uns auf die Missverständnisse einlassen. Mautner und Saussure waren die einzigen Philosophen, die nicht wie alle anderen Philosophen Kommunikation als Verstehen sahen, sondern ausdrücklich meinten, dass durch nicht-Verstehen wir Sinn anreichern können.
    In der Musik war es vor allem die Wiener Schule, die diesem Programm der Un-Fuge entsprach. Die Musik entsteht zwischen den Tönen. Was die Fuge ausmacht, ist der Unfug. (Quellen: Bazon Brock und Hugo Ball)

    dialog durch 2

     

     

     

    15tage


    Andreas Orsini-Rosenberg
    Wolf Werdigier

    Beginnend mit 16. März führen wir einen künstlerischen Dialog mit offenem Verlauf.

    Jeden zweiten Tag reagiert der eine Künstler auf die Arbeiten des Anderen. Alles ist erlaubt: intervenieren, zerstören, umbauen,...

    Die laufenden Veränderungen im Dialog können zu den Öffnungszeiten der Produzentengalerie beobachtet werden.

    Zur Halbzeit, am Mittwoch 30. März um 18.oo Uhr laden wir zu einem Gespräch zum Thema: "Kunst im Prozess: Was bleibt davon über?"

    Das Finale findet am Dienstag 5. April um 18.oo Uhr statt.

    Das Ergebnis des Dialoges ist anschließend bis 9. April zu sehen.

    mehr Infos unter
    www.produzentengalerie.wien/dialog


  • 17. März 2016

    15 Tage Dialog durch 2
    Dialog zwischen den Fugen


    entsprechend den beiden Philosophen Kardinal Newman und Nietzsche war die zentrale Frage „wie kann man zur Welt ja sagen?“
    es ist ein immerwährendes Rätsel bei all den Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten auf dieser Welt das Leben zu bejahen. Die Antwort auf diese scheinbar unlösbare Frage war das Wesen der „innerweltlichen Transzendenz.“
    Nicht die Schlüssigkeit von Thesen und Aussagen ist das Entscheidende zur Erkenntnisfindung, sondern die sogenannten „parallelen Transzendenzen,“ also die Übereinstimmung dann, wenn produktive Missverständnisse im Dialog zwischen zwei Menschen entstehen.
    Dann übernimmt der Unfug die Macht: wörtlich „zwischen den Fugen.“ Es ist eine Reformulierung des Anspruchs auf Sinnhaftigkeit: zwei Gehirne, die miteinander im Dialog stehen in Transzendenz zu bringen: es ist der Zwang, dass wir uns auf die Missverständnisse einlassen. Mautner und Saussure waren die einzigen Philosophen, die nicht wie alle anderen Philosophen Kommunikation als Verstehen sahen, sondern ausdrücklich meinten, dass durch nicht-Verstehen wir Sinn anreichern können.
    In der Musik war es vor allem die Wiener Schule, die diesem Programm der Un-Fuge entsprach. Die Musik entsteht zwischen den Tönen. Was die Fuge ausmacht, ist der Unfug. (Quellen: Bazon Brock und Hugo Ball)


  • 19. November 2015

     

    Vernissage PGWien

     

     

    "Endlich gibt es eine Galerie von Künstlerinnen und Künstlern, die da sind,die man spüren und "angreifen" kann, mit denen man über Kunst persönlich reden kann ohne das in der Kunstszene oft so langweilige Bussibussiweinverkostungsgefühl!


    Ich brauche die Kunst zum leben, mich halten und nähren eure Bilder und Skulpturen und geben mir die Lebenslust für: "Saus und Braus", leben bis zum Tod, aber so richtig!
    Danke!" - Regina Hofer www.regina-hofer.at

     

    Albie Sachs PG wien

     

    Albie Sachs, der Architekt der demokratischen Verfassung Südafrikas, ein Pionier des Kampfes für Gleichberechtigung war diesen Sommer Gastvortragenden an der Sommerakademie in Venedig 2015! So war es eine besondere Freude, dass Albie bei der Vernissage der Produzentengalerie Wien dabei war!